
Ich bin Madlén
Ich begleite Frauen dabei, zu erkennen,
was in ihrem Leben nicht mehr trägt -
und sich davon zu lösen,
um sich innerlich neu auszurichten.
So entsteht Raum für ein Leben in Vertrauen, Freiheit und Selbstbestimmung.
Diesen Weg bin ich selbst gegangen.
Ich war lange eine starke Frau, die mitten im Leben stand und dachte, alles zu haben, was es braucht, um glücklich zu sein.
Mann und erwachsene Kinder.
Haus und Hof.
Eigenes Segelboot.
Schöne Urlaube.
Viel Bewegung und Sport.
Tolle Freunde.
Und immer in Aktion.
Ich hatte meine eigene Coaching-Praxis, habe Menschen begleitet, unterrichtet und trainiert.
Gleichzeitig arbeitete ich in Festanstellung als Dozentin und gab mehrere Kurse in der Woche.
Ich war immer für andere da.
Fühlte mich für alles verantwortlich.
Ich habe organisiert, geplant und alles zusammengehalten.
Und ich war überzeugt, alles im Griff zu haben.
Gleichzeitig gab es in mir immer auch dieses Wissen, was mir eigentlich guttun würde.
Ruhe.
Grenzen setzen.
Nein sagen.
Zeit für mich.
Und ich war sogar diejenige, die genau das in unzähligen Seminaren und Workshops weitergegeben hat.
Und doch blieb ich ständig in Bewegung.
Immer verantwortlich.
Immer stark.
Ich konnte einfach nicht loslassen.
Dann kam eine lange Zeit, in der ich zur Ruhe gezwungen war.
Eine Zeit, die mich an meine Grenzen brachte.
Eine Zeit, in der vieles wegfiel, was mein Leben getragen hatte.
Mehr als einmal fühlte ich mich wie lebendig begraben.
Ich suchte nach Lösungen, probierte vieles aus und wollte vor allem eines:
mein altes Leben zurück.
Selbst in dieser Phase war ich noch im Tun -
am Forschen, Recherchieren und Ausprobieren.
Doch nichts wirkte wirklich nachhaltig.
Weil ich immer noch versucht habe,
mein altes Leben wiederherzustellen –
anstatt zu erkennen, dass es sich bereits aufgelöst hat.
In dieser Zeit gab es viele Nächte,
in denen ich wach lag.
Mein Kopf hörte nicht auf zu denken.
Ich suchte nach Antworten, nach Lösungen,
nach einem Weg zurück in mein altes Leben.
Aber je stiller die Nacht wurde,
desto deutlicher spürte ich,
dass etwas in mir nicht mehr so weitergehen konnte.
Und dann wachte ich eines Morgens auf und es war klar:
Ich mache das hier nicht umsonst durch.
Das Leben hat noch etwas vor mit mir.
In diesem Moment wurde mir klar,
dass mein Körper und meine Seele mir längst etwas zeigen wollten.
Ich hatte nur immer weitergemacht
und weiter gekämpft -
um etwas, das es so nicht mehr gab.
Und zum ersten Mal hörte ich wirklich hin.
Ich begann zu spüren -
tief in mir drin.
Und genau dort begann sich mein System zu regulieren -
nicht, weil ich etwas getan habe,
sondern weil ich aufgehört habe, dagegen zu arbeiten.
Und langsam zeigte sich,
was wirklich zu mir gehörte -
und was nicht mehr.
Und ich erkannte, was ich eigentlich für mich brauche.
Endlich konnte ich aufhören zu kämpfen
und lernte anzunehmen, was war.
Und dann wurde es allmählich leiser.
Stiller.
Leichter.
Es wurde klarer.
Ruhiger.
Ich war auf dem Weg zu mir.
Dann kam ein tiefes Bedürfnis nach Veränderung.
Nach Umbruch.
Nach einem anderen Ort.
Und vor allem nach mir selbst.
Nach Zeit allein.
Nach Stille.
Nach einem Leben ohne ständige Anpassung, Kontrolle und Planung.
Und ich bin mutig diesen Weg gegangen.
Nicht, weil ich alles wusste -
sondern weil ich spürte, dass er wahr ist.
Getragen von einem tiefen inneren Vertrauen,
das auf einmal da war.
Dabei habe ich mich neu kennengelernt.
Ohne Masken.
Ohne Rollen.
Ohne Erwartungen.
Ich habe erkannt, was bleiben darf -
und was gehen muss.
Ich habe gelernt, im Hier und Jetzt zu sein.
Und ich habe mich gelöst
von vermeintlicher Sicherheit im Außen.
Und erlebe heute eine Sicherheit tief in mir drin.
Ich bin immer noch eine starke Frau.
Aber nicht mehr am inneren Limit.
Sondern ruhig, gesetzt und bei mir.
Heute begleite ich Frauen genau an diesem Punkt.
Nicht, um ihnen zu sagen, was sie tun sollen.
Sondern um einen Raum zu halten,
in dem sich ihr inneres Chaos ordnen kann.
Weil Klarheit nicht entsteht,
wenn du weiter suchst, funktionierst
oder versuchst, es zu lösen…
Sondern wenn du dich wieder spürst.
Ich habe keine Lösung für dich.
Kein Programm.
Kein Skript.
Was ich für dich habe, ist etwas anderes...
Einen ruhigen, tragfähigen Rahmen,
in dem es nur um dich geht.
Mit meiner Präsenz.
Und ungeteilter Aufmerksamkeit.
Mit der tiefen Gewissheit,
dass alles, was du brauchst,
bereits in dir ist.
Und mit Vertrauen -
In dich.
In mich.
Und in das Leben...
Heute weiß ich:
Wir sind weniger das, was wir tun -
als das, was wir eigentlich sind.